Fotokunst …

mit den Augen geniessen

Es bereitet mir viel Freude, andere Menschen an meiner künstlerischen Arbeit teilhaben zu lassen. Ich lade Sie ein zu einer visuellen Rundreise durch die Welt kurzer Augenblicke, die im Bruchteil einer Sekunde für mich sichtbar werden. Die Kamera ist für mich das technische Werkzeug, meinen inneren Bildern, meinen Gefühlen, meiner Phantasie einen Raum zu geben.

Reales, Gegenständliches verbannt meine Phantasie. Alle Erinnerungen an allzu Konkretem sind ausgelöscht, sobald ich den Auslöser der Kamera drücke. Zurück bleibt das Gefühl, etwas zwischen den Augenblicken, etwas, was nie wieder kommt, einfangen zu wollen.

Malerei …

mit den Händen arbeiten

Eindrücke aus Natur auf Leinwand zu bannen ist etwas Besonderes für mich. Wie auf einer Reise mit unbekanntem Ziel erlebe und entdecke ich immer wieder etwas Neues. Der Künstler Alberto Giacometti drückt in Worten genau das aus, was ich bei der abstrakten Malerei und abstrakten Fotografie empfinde:

„Ich sehe etwas, ich finde es wundervoll, ich habe Lust es wiederzugeben. Ob es mir misslingt, ob es gelingt, das wird schließlich unwichtig. Ob ich vorankomme, indem ich scheitere, oder ob ich vorankomme, indem ich erfolgreich bin, so oder so ist es für mich ein persönlicher Gewinn.“

Skulpturen …

mit den Händen fühlen

und innehalten kann ich durch die Arbeit am Stein. Sie erfordert Achtsamkeit, Offenheit und Geduld. Kopf, Herz und Hand führen mich im stetigen Wechselspiel durch den langen, meditativen Schleifprozess, geben mir Kraft und Ruhe. In jedem Stein steckt bereits eine Form, es liegt an mir, sie zu deuten und zu erspüren, sie freizulegen! Der unförmige, schwere Klumpen erhält langsam seine konkrete Gestalt  und wandelt sich in eine einzigartige Skulptur. Ein wunderbares Gefühl!

Mit den Augen geniessen, mit den Händen fühlen, Kunst anfühlen, schauen Sie einfach mal rein in die Kunstscheune!